Donnerstag, September 15, 2016

RPG Blog-O-Quest September 2016 - Das liebe Geld

Die Septemberblogqueste wurde von Greifenklaue gestartet und dreht sich ums Geld.
  1. Wie groß ist Dein durchschnittliches monatliches Rollenspielbudget {z.B. bezogen auf ein Jahr geteilt durch zwölf}? Dieses Jahr gab ich kein Geld für Rollenspielmaterial aus. Das Budget wurde in den Bereich Programmierung überführt. ;)
  2. Wieviel gibst Du typischerweise für eine Sitzung aus und wo ist Deine Schmerzgrenze {z.B. für Essen, Knabbereien, Trinken, Anfahrt, Material, … – ich komm da mit Anfahrt und ggf. einer größeren Essensbestellung öfter mal auf 20 Euro.}? Getränke und Zutaten zum Kochen werden in der Regel geteilt. Ein paar Kopien kommen vielleicht dazu, ansonsten ist Spielmaterial vorhanden.
  3. Für welche Art von RPG-Gimmicks würdest Du Geld ausgeben {z.B. im Rahmen eines Kickstarts, vielleicht magst Du aber auch die DSA-Notizbücher oder Cthulhu-Plüschies}? RPG-Gimmicks interessieren mich nicht besonders. Ich habe aber irgendwo noch eine alte Shadowrun-Anstecknadel, die ich gerne wiederfinden würde. :)
  4. Bei DSA oder Earthdawn gab es zuletzt drei unterschiedliche Ausgaben: die saugünstigen Sparausgaben mit wenig Illus, die Normalausgabe und die teurere Sammlerausgabe, z.B. in {Pseudo}-Schlangenleder für Earthdawn. Welche Art Ausgabe bevorzugst Du für Dein Lieblingssystem, welche für ein System, welches Du mal eben ausprobieren möchtest? Und wo wir gerade dabei sind: Numenera hat es vorgemacht … Box oder Hardcover? Oder ganz anders? Ich mag lesbar gesetzte Schwarzweißdrucke. Gerne in einer Schachtel.
  5. Spendenaktionen im Rollenspiel, egal ob die Ulisses-Charity auf der Ratcon {via Nandurion}, das Bundle of Holding oder Spendenbundle bei DriveThru / RPG Now – wie stehst Du dazu? Das Bundle of Holding gefiel mir manchmal ganz gut, weswegen ich entsprechend ein paar PDF-Bundles kaufte, z.B. RuneQuest 6. Spenden geht auch ohne Bundle, und prinzipiell stehe ich solchen Aktionen kritisch gegenüber.

Montag, Juli 18, 2016

RPG Blog-O-Quest Juli 2016 Fantasy

Die Juli Blog-O-Queste von Greifenklaue dreht sich um Fantasy.

1. Lieber Low- oder Highfantasy? Warum?
Fantasy.

2. Mein liebstes Crossover mit Fantasy ist Shadowrun, weil ich damit einige feine Spielrunden mit Freunden hatte.

3. An Oldschool gefällt mir das hier:
Spieler, die Karten zeichnen, nur ein paar Minuten zum Erwürfeln ihrer Spielfiguren benötigen, Kämpfe fürchten und später Geschichten von ihren überlebten Zufallsbegegnungen erzählen.

4. Im ausgelaufenen Monat war Drachen das Thema des RSP-Karnevals. Meine liebste RPG-Anekdote mit Drachen ist der Endkampf gegen den roten Drachen in dem Computerrollenspielklassiker Dungeon Master. (Ich danke Christoph für die Unterstützung!)

5. Welches ist Dein favorisiertes Fantasyvolk? Warum?
Gnome. Sie tauchen im Hintergrund von mehreren Mad-Kyndalanth-Kampagnen auf. Merkwürdigerweise meist als magiekundige Wächter der Portale zur Anderwelt. Ich hab sie dabei liebgewonnen.

Blauer Gnom. Wie hier schonmal veröffentlicht.

Mittwoch, Juni 01, 2016

RPG Blog-O-Quest Juni 2016 Science Fiction

Der Würfelheld eröffnete die Blog-O-Queste für den Juni und befragt zu Science Fiction.

1. Wie bist Du zur Science Fiction gekommen?
Über seltsame Science Fiction-Filme wie Louis und die außerirdischen Kohlköpfe, Star Trek, Star Wars, Alf und etwas langweilige Jugendbücher sowie die etwas spannenderen Klassiker von Asimov, Clarke usw., die ich aus der lokalen Bibliothek lieh. Ich liebe Bibliotheken. Später interessierte ich mich dann mehr für Cyberpunk und wiederum später für Vernetzung, den gesellschaftlichen Wandel durch Technologien, den Diskurs darüber und die Kritik. Also, wesentliche Aspekte von Science Fiction. Mein erster Berufswunsch war Astronaut, der zweite Pilot. Vermutlich hätte ich mich nicht davon ablenken lassen sollen. :)
In den englischen Literaturwissenschaften wählte ich Utopien und Science Fiction als Schwerpunkt und ließ mich über William Gibson prüfen. Im weiteren Sinne beschäftigte ich mich im Rahmen meiner Examensarbeit zum Thema Netzkunst und Netzkultur damit und mit Verknüpfungen zu Philosophie, Religion und Anthropologie.

2. Was macht für Dich den Reiz dieses Genres aus?
Gedankenexperiment, Mythos, Propaganda.

3. Welche SF Rollenspiele hast Du schon gespielt und was war das Besondere an ihnen?
Wir spielten hauptsächlich Star Wars WEG und Shadowrun, und ich erinnere mich an eine Science Fiction-Runde mit einem Traveller/Saga-System-Mash-Up. Als Rollenspiellektüre gefielen mir auch Space Opera und Expendables.

4. Welcher SF Hintergrund, ob Rollenspiel, PC-/Konsolengame oder Roman ist Dein absoluter Favorit und warum?
Literatur: Stanislaw Lem - Sterntagebücher, Entdeckung der Virtualität. Weil er so manches auf den Punkt brachte.
Film und Fernsehen: Raumpatrouille Orion, Alf, Firefly/Serenity, Farscape, Star Wars, Raumschiff Enterprise ... Wegen der Albernheit, die sie offenbaren.
Computerspiele: System Shock, Fallout 3, Wastelands 2, Starflight, Frontier - Elite 2, Syndicate, Starglider 2, ...

5. Welche SF Hintergrund sollte unbedingt in einem Rollenspiel umgesetzt werden und warum?
Keene Ahnung. Was gibt es denn noch nicht oder ließe sich nicht mit geringem Aufwand mit den diversen vorhandenen Spielsystemen umsetzen?

Mittwoch, Mai 04, 2016

[RSP-Karneval] Alien Technology - or not


(Die bunten Klischees mit oder ohne Zahl in der Klammer sind Risus-Spielwerte.)

Im Rahmen des RSP-Karnevals im Mai 2016, der von Nerd-Gedanken geleitet wird, geht es um Auswüchse der Wissenschaft. Neben den Klischees von verrückten Wissenschaftlern, die in Laboren Mixturen für Superhirne zusammenschütteln, geht es auch um alles andere, was Wissenschaftler in ihren mehr oder weniger merk- bzw. vergessenswürdigen Fachbereichen vorsichhintheoretisieren und experimentieren. Auffallend dabei ist, dass meistens sog. Naturwissenschaftler als verrückt und experimentierend dargestellt werden. Das kann daran liegen, dass Geisteswissenschaftler sowieso nicht ernst genommen werden oder daran, dass sie eher selten am Bau noch größerer Bomben beteiligt zu sein scheinen. Dabei können Sprachwissenschaftler ganz sicher genauso verrückt werden und die Welt mit ihren Auswüchsen verwirren. Man denke nur an die Rechtschreibreform.

Meine kindliche Vorstellung vom (verrückten) Wissenschaftler war durch Jerry Lewis' Der verrückte Professor und diverse Comichefte mit ihren bösen Wissenschaftlern geprägt. Möglicherweise hat mich das damals vom Weg des Naturwissenschaftlers abgehalten. Die mediale Darstellung von heutigen Wissenschaftlern ist auf recht sympathische Typen beschränkt, die ihre finsteren Pläne vielleicht nur gut geheim halten und ihre Minions für sich arbeiten lassen, während sie selbst lächeln, Witze machen und Mineralwasser trinken.

Die Geschichte der Wissenschaften liest sich, abgesehen von den typischen Heldenbiographien, die es in allen Bereichen zu finden gibt, als makabre Seifenoper verrückter Gedanken, Liebschaften, Machenschaften und einem Wandel von Menschen, die irgendwie mit sich und der Welt und ihren Mitmenschen klarzukommen versuchten. Plagiate, Spionage und Betrug sind da noch die geringsten Tragödien. Ernsthaft, was ist schon der Verlust der Weltformel gegen den Verlust wahrer Liebe? Manchen Wissenschaftler wären glücklicher (und erfolgreicher) geworden, hätten sie sich als Yogis auf irgendeinen Berg in eine Meditationskiste zurückgezogen.

Eine weitere kindliche Vorstellung ist die der Wissenschaft zum Wohle der Menschheit. Obgleich viele Wissenschaftler zum Wohle ihrer Mitmenschen beitragen und dass wissenschaftliche Arbeiten und wissenschaftlich-orientierte utopische Gesellschaften, wie Francis Bacon sie in New Atlantis angedacht hatte, einige Aspekte von Hoffnung mit sich tragen, kann mit den Früchten der Wissenschaft allerlei Übel angerichtet werden. Die wissenschaftlichen Arbeiter müssen davon selbst garnichts mitbekommen, sofern sie nur ihre kleinen Experimente machen. Aber was, wenn im Hintergrund der Große Böse Wissenschaftler (5) die Erkenntnisse der unzähligen kleinen Experimente zusammensammelt und ein Netz aus verteilten Supercomputern (9) mit Verteufelt-mathematischen Algorithmen (6) die Frage zu beantworten sucht: "Was ist der Mensch?"?
Oder was, wenn der Halb-Taube Verrückte Sprachwissenschaftler (2) einen finsteren Plan ausheckt, alle Vokale aller Sprachen der Welt durch ein kehliges Oe zu ersetzen? (Higgins würde sich im Grabe umdrehen.)

Neben den finsteren verrückten Wissenschaftlern gibt es die geldgierigen verrückten Wissenschaftler (und eine gewisse Schnittmenge), die sich darauf spezialisieren, in Anlehnung an die sagenumwobenen Snake Oil Salesmen, großartige Erfindungen zu präsentieren (die tatsächlich nicht oder ganz anders als vorgegaukelt funktionieren) und sich ihre weitere Forschungen von reichen Leuten der Gesellschaft finanzieren lassen. Meist verschätzen sie sich in ihren Kalkulationen und brauchen alsbald mehr Geld, um das Projekt weiterzuführen. Das Konzept ist mittlerweile im Bereich der Social Media angelangt und nennt sich Crowdfunding, das auch kostengünstiger mit einfachen Bildern und computergenerierten Videos zur Päsentation auskommt. Echte verrückte Wissenschaftler halten sich aus Gründen der Ehre allerdings von solchen Plattformen fern und bevorzugen die finanzielle Unterstützung (und die Cocktailparties) tatsächlich reicher Leute oder die Anstellung in regierungsnahen Raumfahrtbehörden.

Da verrückte Wissenschaftler für ihre verrückten Ideen (und damit sie ein finanzieller Erfolg werden) gute Werbekampagnen brauchen, beauftragen die Wirklich Größenwahnsinnigen Wissenschaftler bisweilen Frustrierte Talentierte Science Fiction Autoren, um eine möglichst große Leserschaft über Wochenzeitschriften, Zuhörer über Radiohörspiele und weiteres Publikum durch Film, Fernsehen und neuerdings Computerspiele mit ihren Erfindungen vertraut zu machen und die Hoffnung auf eine baldige Umsetzung zu pflanzen.

Und dann gibt es die vielleicht verrückten und dabei gutwilligen Wissenschaftler, die zum Wohle ihrer Mitmenschen Wissenschaft betreiben. Die haben bisweilen ihre Gegner, sowohl in der Politik als auch in der WirtschaftWissenschaft. Und jeder gute Wissenschaftler braucht wohl einen bösen Gegenspieler. Das ist wie mit Robin Hood und dem Sheriff of Nottingham. Ein Spiel zwischen zwei Besessenen, während die anderen ausgeraubt werden und hin und wieder einer Schlammschlacht beiwohnen dürfen.

Eigentlich wollte ich ja ganz klischeehaft über Alien Technology schreiben, aber das macht derzeit Christopher Loring Knowles sehr viel besser und bietet eine Menge Material für Kopfschüttelei, Amüsemong und Rollenspiel in der Welt cthuloider/paranoider/okkultistischer Wissenschaftler. Also, dem Klischee nach in der typischen quasi-kontemporären Spielwelt. Hier der Link zu Secret Sun-Lucifer's Technologies (Die Reihe wird noch fortgesetzt. Links zu den früheren Teilen sind zu Beginn gelistet.)

*Update: Und das Klischee des Verrückten Wissenschaftlers ist sowieso überholt. Es gibt unzählige Mindestens Genauso Verrückte Wissenschaftlerinnen.

Dienstag, Mai 03, 2016

RPG Blog-O-Quest Mai 2016


Greifenklaue initiierte diese bunte Mai-Queste.

1.) Muttertag und Vatertag stehen im Mai an. Was halten eure Eltern von eurem Hobby (vor allen Dingen, als ihr noch zu Hause gewohnt habt)? Stieß das Hobby Rollenspiel auf besondere Ablehnung oder Zustimmung und wie seid ihr damit umgegangen?
War wohl okay. Die Freunde kamen zum Rollenspiel und Essen, und eine Weile wurden nur Rollenspielbücher zu Geburtstagen gewünscht.

2.) Am ersten Mai war Tag der Arbeit. Welcher Teil von Rollenspiel ist für Euch harte Arbeit und macht tendenziell wenig bis keinen Spaß? Welches sind Eure größten Spaßquellen im Rollenspiel?
Abenteuer schriftlich ausarbeiten ist Arbeit. In der Regel mach ich das nicht mehr, weil kurze Notizen und gutes Gedächtnis für die Spielabende reichen.
Zu Spaßquellen gab es einen RSP-Karneval und hier ist mein Beitrag dazu.

3.) Und noch ein Nerdtag diese Woche, der vierte Mai aka „May the force (be with you)“, kurzum Star Wars-Tag. Star Wars und Rollenspiel sind wie horse and carriage. Lustige klischeebeladene Weltraumseifenoperrollenspielabende mit sechsseitigen Würfeln. Ich glaube, eine Farscape-Variante wäre tendentiell noch cooler. Das geht mit Risus. :)

4.) Im letzten Monat war Rassismus das Thema des RSP-Blog-Karnevals. Hast Du outgame schon einmal einen rassistischen Vorfall in der Rollenspielszene erlebt, z.B. auf Conventions oder im Rollenspielladen?
Rassismus ist, meiner Meinung nach, eine der dämlichsten Ideen, die sich in den Köpfen von gebildeten und weniger gebildeten Menschen als Rechtfertigung chauvinistischer Handlungen festsetzen kann. Weiter will ich das gerade nicht ausführen. Mir lag ein Beitrag zum Karneval auf der Zunge, aber ich wägte zwischen einem kurzen Kommentar und einem ausführlich differenzierenden Essay ab und entschied mich, garnichts zu schreiben.
Da ich kaum in einer Rollenspielszene verkehre, ist mir da nichts Nennenswertes begegnet.

5.) Vatertag wird ja auch gern als Entschuldigung für Alkoholexzesse benutzt. Hattet ihr in punkto Alkohol im Spiel schon einmal schlechte Erfahrungen (oder womöglich auch gute)?
Den Zusammenhang zwischen Vatertag und Alkohol habe ich nie verstanden. Es muss wohl einen spirituellen Zusammenhang zwischen Himmelfahrt und Rausch geben.
Im Spiel gab es diverse betrunkene Spielfiguren, darunter der selangorische Diplomat Nel der ersten Mad-Kyndalanth Kampagne, der sich gerne mit Rum in seiner Kajüte einschloss.

The Road to Silliness

So, I wonder if there is a Way of Playing the Game that leads to enlightenment. I suspect that silliness ought to be essential to it. There's an 80s cheesiness to some roleplaying games which is at once silly and takes itself quite seriously. I dare say that the enjoyment of it is an aquired taste. OSR games might be among such games. There seems to be a spectrum of silliness and seriousness with some tending toward the one or the other extreme, while to me both can be quite cheesy. And I do not see a polarity here, so talking of extremes is silly in itself. There are various dimensions to playing the game with silliness and seriousness being two of them. And then a way doesn't have to be taken to the extreme. A way leads through different terrain, different weather, following roads and leaving them behind. So, following the Way can lead through various stretches of silliness, lazy-sunday-evening-playing, seriousness, and whacky rules-lawyering.
Risus might be a part of a Path on the Way. Like the steep stony staircase circling an ancient mountain on its ascension to the cloudy seat of heavenly light. Before that you may have to drag yourself through the eternal wasteland of character management, or dungeon crawling and saving against various pitfalls and dragon breath. But there is no reason why you shouldn't start out on that steep stony staircase even if you slip and tumble down or despair and hurry into the abysmal caverns of the mountain to fight foul demons with high (or low) AC depending on whether your OSR game of choice supports descending or ascending AC their hideous leathery armor of darkness. When you get out again, that ascending staircase will be there waiting for you.

And my fortune cookie told me: "You will enjoy peace at home, financial security and health." These are not requisites for playing Risus, although it's somewhat nicer to be at home without a sneeze and even though Risus is free.

Link to the steep stony staircase...

Freitag, März 04, 2016

RPG Blog-O-Quest März 2016 - Settings

Die Queste im März dieses Jahres dreht sich um Settings. Dank geht an Würfelheld und Greifenklaue für die Organisation der RPG Blog-O-Quest.

1.) Welche Eigenschaften und/oder Besonderheiten schätzt Du an Deinen/m Lieblingssetting(s)?
Ich kenne mich darin aus.

2.) Hast Du schon Settings selber gebaut? Bist Du da der Bottom up(vom Kleinen zum Großen) oder eher der Top down (vom Großen zum Kleinen) Typ? Was waren die Besonderheiten Deines Settings? Wenn nein, warum hast Du bisher keins gebaut?
Mad-Kyndalanth basiert auf improvisierter Erzählung und ist ein Fantasy-Setting. Es verknüpft SAGA Zauberei mit old-schooliger vancian magic und stellt die Spielfiguren ins Zentrum der Erzählung; was weniger mit dem Setting als der Spielleitung zu tun hat. Und besonders scheint mir das auch nicht.

3.) Magst Du lieber generische Setting, wo man schnell mal einen Oneshot oder ein Kaufabenteuer reinwerfen kann und deren typische Tropes jeder kennt, oder lieber eigenständige, mit Besonderheiten gespickte, “einmalige” Settings?
Ein generisches Setting erlaubt in der Regel, es mit Besonderheiten zu spicken. Das ist so wie mit der Welt. Man kann sagen: Menschheit und was sie halt so schon immer gemacht hat. Und dann betrachtet man ein paar Sachen genauer und stellt fest, wie abgedreht die ganze Geschichte eigentlich ist.

4.) Wie steht es um den Detailgrad bei Kaufsettings? Möchtest Du ein Königreich lieber auf 5 oder auf 500 Seiten beschrieben haben?
Lieber auf fünf Seiten. Wenn ich fünfhundert Seiten zu einem Königreich lese, dann sollte das Königreich tatsächlich existiert haben oder wenigstens als Mythos so einflussreich sein, dass sich diese Studienarbeit lohnt. Oder es ist eine wirklich unterhaltsame und witzige Lektüre.

5.) Welches Setting hat Dich zuletzt beeindruckt, egal ob kürzlich erschienen, noch im Erscheinen begriffen oder nicht länger erhältlich?
Symbaroum. Und zwar allein aufgrund der wenigen Textfragmente, die ich bezüglich des Waldes, der Finsternis und der seltsamen Elfen las. Das reicht mir im Grunde schon aus, um eine kleines Abenteuermodul zu entwerfen.

Und für die nächste Blog-O-Quest wünsche ich mir wenigstens einen Lückentext. :P

Donnerstag, Februar 04, 2016

RPG Blog-O-Quest Februar 2016 und Sidequest

Es ist Februar und die nächste Blog-O-Queste steht an. Fünf Fragen, keine Lückentexte. Lückentexte scheinen weniger Anklang zu finden, als Fragen, zu denen man zum unzähligen Male mitteilen kann, welche Systeme man gerade spielt oder kaufen wird. Alle fünf Fragen lassen sich auch durch unregelmäßige Lektüre des Blogs beantworten, und es genügt sogar, die Kurzinfo über den Spielleiter in der Seitenleiste zu überfliegen, weswegen ich die Fragen hier nicht beantworte. Alternativ stelle ich eine optionale Sidequest vor, die aus kurzen Lückentexten besteht.

1. Welche(s) System(e) spielst Du derzeit?
2. Was macht Dein favorisiertes System aus?
3. Was war Dein Einstiegssystem und spielst Du dieses noch?
4. Was muss ein System haben, um Dich zu faszinieren?
5. Welches System möchtest Du gerne einmal ausprobieren?

Optional Blog-O-Sidequest

1. Gestern wunderte ich mich über ___ und dann tat ich Folgendes: ___ .
2. In der letzten ____ Spielsitzung machte ich die bemerkenswerte Beobachtung, dass ___ und sprach mit ___ darüber.
3. Meine absolute Lieblingsseite dieses Rollenspielbuchs ( ___ ) ist Seite ___, weil ____ .
4. Mir fallen ___ drei Dinge ein, die mich beim Spielen ablenken. Das sind ___ . Und so gehe ich damit um: ___.
5. Wenn ich, beispielsweise durch eine Wunscherfüllung, eine beliebige Fertigkeit in meinem Leben auf Großmeisterschaft setzen könnte, wäre das ____. Und dann würde ich ___ .

Wer die Sidequest durchführen will, füllt bitte die Lücken, ohne die Lückentexte zusätzlich zu Euren ausgefüllten Texten anzugeben. In die Lücken eingefügte Texte können durch Formatierung hervorgehoben werden. Die Unterstriche, die verwendet wurden, um die Lücken zu kennzeichnen, werden entfernt. Wer was anderes draus machen will, ist auch eingeladen.